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vor elf jahren, fällt mir ein, um diese jahreszeit, war ich auch frisch verliebt. es war auf einem galerienrundgang in der auguststrasse, gegenüber vom hackbarths stand da noch eine mauer, und darauf sass er, der mann, den ich seit vielen jahren nicht mehr gesehen hatte. wir schauten uns an, seine hände zitterten, ich spürte adrenalin und dieses ganz besondere schnelle strömen, mit dem sich gefühle ankündigen, mein gott, ist der schön, dachte ich und wir begannen so eine nervöse haspelnde verabredung, bei der die sprache nicht mitkommt, weil alles klar ist von der ersten sekunde. wir wären uns, wie wir schnell merkten, sowieso in der nächsten woche begegnet, ich war bei einem kunstprojekt beschäftigt, bei dem er in einem filmprojekt seines freundes als statist mitwirken wollte. es ist gut, wenn das schicksal einen unterstützt.

ein paar wochen später lagen wir zusammen im hohen ungemähten gras im park sanssouci, ganz eng miteinander. ich will ein kind von dir, sagte ich ihm, ja, sagte er, lass es uns machen.

es sind dann drei geworden, und man kann wirklich sagen, in liebe. das ist eine schöne erinnerung.

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ich werde jetzt alle sentimentalität abduschen gehen, dann amarige und ein sommerkleid drüber, dann einen plan aus der luft greifen und mich hineinbegeben, als wäre das wirklich wichtig.

die stille in der wohnung, wenn die kinder für eine woche verreist sind, man spürt die erwartete ruhe im raum wie ein kleines summen im körper, wissen verändert wahrnehmung verändert wissen

aber das irrste: es bleibt alles aufgeräumt.

(die älteren um ihre erfahrung beneiden, die jüngeren beneiden, weil sie erfahrungen noch nicht gemacht haben, oder wie war das noch? vergessen.)

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