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Dienstag, 5. Februar 2008

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sonntag nach einem langen spaziergang, bei dem man in jedes schaufenster geguckt hat mit einer wilden frei über allem flottierenden geldausgeberlaune, in so einer plötzlichen geschmacklichen offenheit: passt alles, die lampe, der tisch, das nicht identifizierbare designobjekt da im schatten, geht alles, die wand an möglichem, und wie ähnlich dann am ende trotzdem alles werden würde, oder nicht?

überhaupt lustig, wie das hirn herummanövert, um dem neuen einen angenehmen platz zu suchen, einen platz, an dem es bleiben könnte, wenn es mal kurz vorbeizieht, komma, und gleich wieder verschwindet. hey, wir sind profis.

die möglichkeiten sind ja nicht mehr revolutionär, sondern sowas wie charmant, sie kennen das lächeln? genau das.

dann mit kalten händen und warmem kopf nach hause kommen, es war nicht so kalt, es ist nicht mehr kalt.

(es gibt ja inzwischen sone leise und selbstverständliche art, sich notfalls vor den spiegel zu stellen, das badezimmer, die wäsche, der concealer, die sammlung von halsketten an der wand und von zahnbürsten im becher, kein zweifel möglich, it's me, ausatmen, hurray.)
kid37 - 5. Februar, 19:21

Charmant einpassen klingt jedenfalls reizvoller als Brachialrodung. Wenn das Neue taugt, bleibt es gern, selbst wenn es etwas langsamer einwächst.

Casino - 5. Februar, 20:13

Ach naja, es gibt ja nix Neues unter der Sonne. Man kann diese Phasen so vorbeiziehn lassen und freut sich dann wieder an den bekannten vier Wänden.

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