Samstag, 26. April 2008

...

Die Suche nach Integration, die Abwesenheit des Anderen als offene Stelle, das Warten, was wohl zuerst zurückkommt, damit man wieder ganz ist wie gehabt, und wie lange das wohl dauert, das eine Stück, das am Boden liegt, wieder aufheben, wie fast alles, die Entwicklung, der Fortgang, das Lineare bis jetzt nur in der Sprache und im sprechen lebt und weiterwill, während der Alltag bockt und sich sträubt und sich verfängt.

(sich ernstnehmen)

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gerd (Gast) - 26. April, 23:07

Seien Sie bitte mal SEHR stolz auf Ihre Sprache.

Das ist als eine in ihrer Inständigkeit an Befehl grenzende Bitte gemeint.

Casino - 26. April, 23:36

Oh danke, fühlt sich toll an so eine Bitte, aber da gibt es echt ganz andere hier im Universum, ähm (jetzt bin ich total sprachlos gleich :))
gerd (Gast) - 28. April, 07:40

Wen gibt es denn da so noch?
Anders gefragt, wen schätzen sie denn in dem Universum, von dem sie rede ist?

kid37 - 28. April, 10:07

Vielleicht ist es nicht das eine Stück am Boden, das paßt und zurückpaßt. Vielleicht sieht das fehlende Stück auf einmal ganz anders aus. Man kann zwar nichts forcieren, aber Warten ist mir zu gefährlich nah am Verkrusten. Nachher, so meine Sorge, paßt in die hartgewordenen offenen Stellen gar nichts und niemand mehr.

Casino - 28. April, 20:37

[edit] stimmt, die fehlstücke passen ja eigentlich immer total überraschend und sind ziemlich anders als erwartet ;). aus der gefahr der verkrustung ist man irgendwann raus hoff' ich. man tanzt halt so gut man kann, und manchmal gibt es narben am ende, aber wer wird schon stillhalten, wenn die musik so gut ist?

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