fand gestern im kritischen überfluss-umfeld bahnhofskiosk ein mac-programm faszinierend und habe es mir schenken lassen:
dreamrecorder. Dazu musste ich die zeitschrift, die mir das programm schenken wollte, natürlich kaufen, was dazu führte, dass ich aus gründen des familienfriedens drei weitere zeitschriften kaufen musste, so dass ich das programm im endeffekt auch hätte bezahlen können, wenn ich von seiner existenz gewusst und von seiner notwendigkeit überzeugt gewesen wäre.
(werde jetzt endgültig herausfinden können, ob ich eventuell schnarche. frühere männer und jetzige kinder haben es ab und zu behauptet, ich habe das immer sehr souverän einfach nicht geglaubt. natürlich tue ich sowas nicht. meine mimik in reaktion auf diese aussage hat die kinder immer sofort dazu bewogen, sie zurückzunehmen, sodass ich mit fug und recht sagen kann, die wollten mich bloss ärgern, weil jeder weiß, dass bloss baumfäller schnarchen, keineswegs ich.)
 
- Montag, 3. März 2008, 11:17
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und in diesem großen saal voller unbekannter menschen so eine familiennostalgie, eine stolze familie haben, eine die immer angibt mit ihren kindern, eine die auf sich hält, mann, das kann so leicht nach hinten losgehen, aber wie sie da alle sassen im kerzenlicht, all die promovierten und habilitierten zufriedenen im glanze ihrer lieben, nichts böses im sinn, keine überraschungen mehr, kein einziges paar hoher schuhe!, da war ich traurig natürlich. ich hatte die kinder dabei, auch damit sie das mal sehen können, damit sie mal ganz unwichtig dabei sind auf einer verantstaltung, auf der es nicht um sie geht.
was ist das für eine sicherheit, die da funktioniert, ich hab das nicht verstanden, wie einen vers, den man nicht kapiert. was genau bietet denn diese tradition, die läuft so selbstverständlich wie tischsitten, aber alle, auch die alten, sind aufgeregt und etwas gackerig, genau, sie bietet etwas halt beim, beim ähm, ersten schritt? nächsten schritt? großen schritt? es war ein erleichtertes aufgeben dabei, von alter freiheit und alter unsicherheit, das sind alles unpolitische sehnsüchte, die da gestillt werden. es sind notwendige abenteuer, die man hatte, wegen dem leben und seinen tücken, aber niemand wollte abenteuer, sie wollten glück natürlich, sie sind angekommen. es war null show dabei, die aufgeregte großtante mit ihrer rede, in der sie einen familienschmuck weitergab an die braut, aber nein, da war nichts, da ging kein spott, es war einfach ein ehrliches fest, es machte weich und redselig und ein bischen ein gefühl im solar plexus, ein heimweh beim blick in die nacht, da wünscht man sich wenigstens ein gesicht, das einem fehlt, sie wissen schon, ich wusste es nicht natürlich.
spät nachts, mit den kindern im hotelbett, bisschen betrunken, da hatte ich es wieder, ganz kurz. die liebe! das muss sie sein.
am nächsten morgen mit claudia roth gefrühstückt, am tisch mit lauter verwandten der freundin, mit denen man so langsam wieder rausmanövriert aus dem vorabendlichen hafen.
 
- Dienstag, 20. November 2007, 20:57
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wie die dumme nuss am telefon bei gravis mir sagt, mein rechner sei ja uralt, da würde gar nichts mehr für gebaut, und ich denke, der hat den verwechselt, und dann sagt er noch mit diesem tonfall vorlauter kleiner jungs: "der hat usb 1.1., oder? naja." ich gucke dann mein klavier an, das in 4 jahren hundert wird, und sein anschlag ist wirklich noch fühlbar fitter als der vom powerbook, und wir lachen ein bisschen.
 
- Donnerstag, 15. November 2007, 13:29
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ausgeschlachtete autos sehen so aus. ganz matter und facts ist auch die bezahlung:
oben a leich, unten 2850 euro. so kann's enden.
 
- Dienstag, 13. November 2007, 13:58
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vielleicht ist gemeinsame geschichte notwendig, und wenn es dafür schon zu spät ist, dann überhaupt nur körper und gegenwart. wenn der körper dann noch reden kann, und kochen, und repräsentieren, dann ist das genug familie.
gnagna, ist eigentlich gar nicht meine laune grade, nur, für die statistik: korb 4 oder 5 in den letzten jahren, ich zähl schon gar nicht mehr genau mit. für jeden kaufe ich mir einen passenden
whisky, bis jetzt stehen hier lagavulin, macallan, laphroig, und ein fläschli baileys, für einen besonders süßen korb. als nächstes wünsche ich mir eine flasche ardbeg ("das torfmonster").
 
- Dienstag, 6. November 2007, 09:35
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der erste tag nach PMS ist auch nicht der hit.
 
- Dienstag, 30. Oktober 2007, 12:31
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es ist wohl so, dass ich die zoo/aquarium-
jahreskarte intensiver nutzen werde als die
jahreskarte plus der smb. spass an jahreskarten im allgemeinen. als ich neulich beim preis für den bollerwagen im zoo noch mal nachhaken wollte, weil wir doch ne zoocard usw., da sagte der wärter fast mitleidig: "die karte ist dermassen günstig, reicht ihnen das nicht?"
 
- Freitag, 26. Oktober 2007, 08:52
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ein bisschen kratzt es schon, wenn die authority plötzlich von 86 auf
33 plumpst, und wenn außerdem der rang von 60 irgendwas auf 250 irgendwas klettert. steht man klar drüber, aber man steht nicht mit sämtlichen psychischen teilbereichen drüber.
 
- Freitag, 12. Oktober 2007, 10:13
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beim gepflegten porzellansurfen auf ebay am späten abend total an
bobby hängengeblieben, den ich eigentlich nur mal so nebenbei durchgucken wollte, auf 60% aufmerksamkeit, während ich verkraften muss, dass mein vertrautes liebgefahrenes auto "vollkommen ausgeschlachtet" in einem waldstück bei oranienburg aufgefunden worden ist, wie mir ein freundlicher beamter mitteilte. harry belafonte nicht erkannt im film, sehr amerikanischer film, sentimental, trauernd, ein möglicher film. ("the world can be a better place")
 
- Sonntag, 23. September 2007, 23:35
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8 persönliche Zufälle! hätte
lucky gerne, da fühle ich mich geehrt und gehe suchen.
1. muskatnuss, schwarzer pfeffer. ich kann stunden nur mit den beiden verbringen.
2. j.s. bach kommt immer wieder, der rest wechselt total disparat
3. tanzen bis die wände wackeln, viel. zu. selten.
3. es gibt ca. 10 mal mehr zufälle, als man glaubt, aber man braucht sie nicht alle
3.1. es gibt keine zufälle, nur richtig lange kausalketten
4. ich wunder mich immer, wie alt ich schon bin
5. meine geschmacksnerven sind feiner als meine kochkünste, dabei wäre es andersrum einfacher gewesen.
6. mein ordnungssystem ist komplex, aber es ändert sich immer wieder unerwartet, so dass ich trotzdem nie was finde
7. ich denke manchmal lange über schuhe nach
8. givenchy. chanel auch, notfalls.
(das war jetzt ©etc.pp. weiter gehts an
giles, herrn
edmond und herrn
spalanzani, das agnostiker-duo,
bov, und
praschl, eventually)
 
- Mittwoch, 4. Juli 2007, 08:33
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