Hat doch jemand aus der Ablagefläche Fahrradkorb mein einzig wirklich rasselndes Rasselarmband aus 60ziger - Jahre - Blech mitgenommen, dabei verbringt es dadrin seit Jahren den halben Sommer, weil ich es immer Anfang Juni aus dem Armbandschälchen hole, umbinde, und nach 50m Kopfsteinpflaster bemerke, das der Verschluss nicht schüttelsicher ist und es dann einhändig in den Fahrradkorb schlenkere, wo es dann bleibt, bis es mir wieder einfällt.
Gemein.
 
- Dienstag, 27. Juni 2006, 21:35
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Es gibt da einen allmorgendlichen Anruf aus der nahen Verwandtschaft, vor dem ich immer tief Luft hole. Dem Gespräch guck ich dann von meiner Hörerseite zu wie einem Fischschwarm, der blitzschnell und ohne Vorwarnung von Thema zu Thema schwingt, jedes neue Ziel von allen Seiten gleichzeitig versteckend. Manchmal muss ich das Telefon vom Ohr weghalten, bis der letzte kleine Fisch durch ist, aber in dieser Naturereignis-Metapher ist auch der redundante Aspekt davon prima durchzustehen, als Masse.
(das nacheinander als aufeinmal, dann ist dichte wieder tröstlich)(seid umzingelt, millionen)
 
- Dienstag, 27. Juni 2006, 13:45
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