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    <title>Hotel Mama : Rubrik:futilità</title>
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    <title>Hotel Mama</title>
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    <title>grade wieder sport, ich erwarte immer, dass sich mein gesamtes weltbild ändert in...</title>
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    <description>grade wieder sport, ich erwarte immer, dass sich mein gesamtes weltbild ändert in folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(eine weile twitter gelesen, also so von einem zum anderen gehopst, mir fehlt da echt noch training, danach beim selber bloggen wollen ein großes ohgottweninteressierts- gefühl, nach dem alltagsoverkill bei tw., die wollen doch alle nur familie! beachtung! kann man sich nicht einfach einen applaussender auf den schreibtisch stellen, der alle 10minuten mal angeht? aufmerksamkeit die &lt;i&gt;ganze&lt;/i&gt; zeit, für jeden scheiß, rund um die uhr, das ist außer hip auch doch eventuell ein kleines bisschen schräg und traurig, außer für liebende vielleicht, da will man ja mit jedem laut und jedem pups gemeint werden, aber das wird normalerweise auch wieder besser. video kommt da bestimmt auch bald dazu, und sofort kann man die ganzen leute auch noch sehen, vor ihren rechnern und handys und bürotischen, ein andauerndes vor sich hin- gemurmel mit sonnenbrillen und gelegentlichen spitzen schreien, wenn irgend einer von den tausend sekündlichen witzen mal gehört wird. hey, da sind bestimt gute dabei! keine frage. follower! lustig. sichtbar sein, verfolgt werden. wenn man grade ein taxi braucht oder zu ertrinken droht, gern, aber immer? oder es ist eben eigenwerbung, aber dauerwerbesendungen guckt doch eigentlich kein schwein?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nein. hey, ich werde einfach alt.&lt;br /&gt;
(in die nesseln)</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
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    <dc:date>2009-10-30T10:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5993293/">
    <title>die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E58C4452870BA4900B453CDB3DAE352A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;faz&lt;/a&gt;....</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5993293/</link>
    <description>die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E58C4452870BA4900B453CDB3DAE352A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;faz&lt;/a&gt;. jetzt ist mir vorm frühstück schon schlecht geworden. der autor sollte bei berlusconi anheuern, der braucht so schreiberlinge in zukunft. wobei eine solche dreistigkeit selbst in italien auffallen würde, andrerseits ist dort zivilcourage nicht so ein heißes pflaster, sie wird gar nicht vermisst. ohmy, abscheu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ehrlich, ich hasse rassisten. das gute ist, man braucht gar keine zivilcourage mehr, heutzutage, um denen mal den marsch zu blasen, da reicht menschenverstand und ein demokratisches grundverständnis.)</description>
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    <dc:date>2009-10-15T05:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5940312/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://www.ilcorpodelledonne.net/?page_id=91&quot;&gt;der körper...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5940312/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.ilcorpodelledonne.net/?page_id=91&quot;&gt;der körper der frauen&lt;/a&gt;. auf italienisch, eine total betäubende dokumentation, ein zusamenschnitt von frauen, körperteile und gesichter, aus dem italienischen tv-programm. man kann dort gar kein fernsehen angucken, weil es so vulgär und sexualisiert ist alles, jede unterhaltungssendung vollgestopft mit grotesk ausgezogenen damen. der film zeigt diese fast rituelle erniedrigung von frauen, in schnellen schnitten, bis man beim gucken selber nur noch masse und fleisch sehen kann. auf der tonspur erkundungen darüber, wie sich die reduktion auf schönheit in die selbsteinschätzung von frauen einschleicht, ich selber merke beim gucken, wie der eigene blick vom sekundenschnellen urteil &quot;sexy bein&quot; erst nach der überwältigung hinfloatet zur erkenntnis der entwertung, die dahintersteht, also nicht den kopf, den blick meine ich jetzt, wie nahtlos bild und wert ineinandergestülpt sind in meinem frauenkopf, vor dem verstand. was sehen wohl männer dabei? der text zum film ist schön, traurig und sehr dicht geschrieben, und wirkt seltsam verloren hinter der bilderflut, die gezeigt wird, sehr deutlich eine einzelne stimme in einem universum, das nur visuell funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(gefunden beim surfen wegen der report sache, ich habe nämlich krankgeschriebene kinder, wie wunderbar nett das internetz für fraktionierte aufmerksamkeit ist, man findet so schnell was schnell erfassbares. jedenfalls unterirdisch große sentimentalität heut wegen italien)</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
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    <dc:date>2009-09-15T13:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5940099/">
    <title>report</title>
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    <description>die italienische reportagesendung &lt;a href=&quot;http://www.report.rai.it/RE_elenco/0,11515,2009-puntata,00.html&quot;&gt;report&lt;/a&gt;, von der rai produziert, &lt;a href=&quot;http://video.corriere.it/?vxSiteId=404a0ad6-6216-4e10-abfe-f4f6959487fd&amp;vxChannel=Dall%20Italia&amp;vxClipId=2524_2e2ebabe-a1da-11de-a593-00144f02aabc&amp;vxBitrate=300&quot;&gt;verliert den rechtsschutz&lt;/a&gt;. die chefin &lt;a href=&quot;http://it.wikipedia.org/wiki/Milena_Gabanelli&quot;&gt;gabanelli&lt;/a&gt; spricht von zur zeit ca. 30 offenen verfahren, in den letzten jahren wurden wohl alle gewonnen. in zukunft werden die reporter notfalls mit eigenen mitteln aufkommen, sagt sie recht heroisch, aber das sei &quot;wie mit dem fahrrad auf die autobahn&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man kann die sendungen komplett im netz anschauen, den volltext runderladen, sie zeigen auf ihrer seite jeweils ein update zu den sendungen oder einfach den ausgang der geschilderten geschichten, in zusätzlichen videos. es ist eine vorbildliche und extrem notwendige reihe in italien.</description>
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    <dc:date>2009-09-15T11:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5926997/">
    <title>eigentlich könnten doch jetzt im september &lt;a href=&quot;http://www.malorama.de/&quot;&gt;malo&lt;/a&gt;,...</title>
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    <description>eigentlich könnten doch jetzt im september &lt;a href=&quot;http://www.malorama.de/&quot;&gt;malo&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://gespraechsfetzen.de/&quot;&gt;parka&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://intrig.antville.org/&quot;&gt;praschl&lt;/a&gt; plötzlich wieder anfangen, ganz smooth, als hätten sie gestern aufgehört, vor den ferien.</description>
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    <dc:date>2009-09-08T09:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5843123/">
    <title>ich hab aus praktischen erwägungen nur waschbare kleider - aber die schuhe! sandalen...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5843123/</link>
    <description>ich hab aus praktischen erwägungen nur waschbare kleider - aber die schuhe! sandalen aus wasserdichtem schwimmfähigen material bitte. oder eine umkleidekabine, die mitkommt, wenn das leichte sommerliche kleiderwehen wie üblich dreimal am tag gegen den seegang abgedichtet gehört. eine dünne wasserdichte bodenlange burka mit schuhschutz? für die handtasche?</description>
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    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-25T10:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5610330/">
    <title>den ganzen abend treibt der subtext erfolg/glück ganz knapp unter der oberfläche,...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5610330/</link>
    <description>den ganzen abend treibt der subtext erfolg/glück ganz knapp unter der oberfläche, auf der wir so voll im saft stehend herumtanzen, etwas zu schnell, etwas zu laut. es werden geldfragen gestellt, wieviel? und namen oder karriereschritte fallen pausenlos in allen nebensätzen, ein nebensatzhagelschauer. verbeult gehe ich heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einen unbekannten angelogen an dem abend, der wissen wollte, wieviele leser mein blog hat. es hat nicht so viele, es hat ungefähr die hälfte, weiß auch nicht, es waren alle so erfolgreich da, und mir schwimmen periodisch immer die felle davon. (wie der mann vom erfolg eines lyrikerfreundes erzählt, &lt;i&gt;er ist der erfolgreichste&lt;/i&gt;, komm her, will ich ihm sagen, denn ich mag ihn irgendwie, das ist doch nicht der grund, weswegen du den jetzt nennst, in einem small talk mit einer unbekannten, den smalltalk unterbrechen wollen um alles zu betrachten, jeden satz, jedes gefühl, jede erinnerung, und dann alles verstehen können von einem menschen, oder zumindest genug, um ihn wiederzuerkennen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so mit den jahren davon freikommen, vom erfolg/profit-denken, und dabei vergessen, warum man freikommen muss, also als sei es keine resignation, sondern die reine erkenntnis. scheiß zen immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne gesellschaftliche anerkennung will ich gut leben, im toten winkel, also allein und alleinerziehend mit geringem einkommen, jetzt und immer, mit kleinem ehrgeiz, mein ehrgeiz ist eher orchidee als unkraut, und einem unzeitgemäßen ruhebedürfnis, ein kontemplativer typ sein, der gerne mal ein paar stunden lang steine anguckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt mir weg mit euren karrieren, ich versteh die gar nicht, mir werden sogar normale szeneleute schon unangenehm in ihrem herumvibrieren, wie in einem 3d-film, wenn man die brille vergessen hat, noch ein projekt und noch ein projekt, wo mir ein montale-text (oder einer von monika rinck, die ist wirklich wirklich gut) genügt für ein paar tage. aber ich komme mir sehr sehr komisch vor dabei, so als wäre es zeit, an den lago zu ziehen und mit den alten kumpels abends einen aperitiv zu nehmen und über nichts zu reden, als wäre ich im argen und nicht die welt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil weil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(herrje, oder doch einfach mal wieder &apos;n mann?)</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-27T11:13:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5500160/">
    <title>der februar, der februar, der kommt so leis und wunderbar, nur versprechen, kein...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5500160/</link>
    <description>der februar, der februar, der kommt so leis und wunderbar, nur versprechen, kein hinweis, kein blatt, ein dichtes kahles gestrüpp von andrer leute geschichten und scheuen wunschvögelchen, ganz klein und grau und namenlos, was werden wir tun dafür? oh&lt;br /&gt;
nichts, natürlich, wir sind nicht auf der pirsch und sehen nur das offensichtliche, weil wir sind gestresst und müde und haben hätten es verdient, einen februar mit hoher sychronizität, ohne fehl, ohne ballast. (und stattdessen strategien, jobsuche, anwälte, jugendamt, und nirgends eine verführung. damn.)</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-07T18:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5435663/">
    <title>gerade hat mein alter imac beim versuch, das betriebssystem zu aktualisieren, mich...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5435663/</link>
    <description>gerade hat mein alter imac beim versuch, das betriebssystem zu aktualisieren, mich als benutzer komplett gelöscht - ich musste mich mit einem vor jahren spasseshalber angemeldeten, und niemals verwendeten benutzernamen anmelden, dessen kennwort ich nicht mehr wusste, aber der imac wusste den noch, der blöde, ohne administratorenrechte auf meinem eigenen rechner- das anmeldeproblem hab ich dann lösen können, mit starten-von-installations-dvd und  neuem benutzer-kennwort  und dem root-admin. warum löscht das ding den aktuellen, aber nicht den unbenutzten ollen benutzer, wenn es schon löscht? ich finde das extrem merkwürdig. die damen in der hotline versichern mir, sowas wäre noch nie vorgekommen, gestatten: mein name ist nie, aber heute. aber wie zum teufel kann sowas passieren? die daten sind wohl alle im previous-system-ordner, alle geperrt, alle einzeln zu entsperren, jetzt laboriert der blöde imac seit anderthalb stunden an einem image des alten benutzerordners rum, bis jetzt ca. 15%, hab ich zeit für sowas? nope. bin ich krank? yessire. selbst schuld? eye freilich. januar bis jetzt? kann besser werden.</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-09T17:12:00Z</dc:date>
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    <description>der vater, der mir immer dieses spontane ja, oho, achje - gefühl verursacht, wenn ich ihm auf dem schulweg begegne, und der nach einem kleinen und total überraschendem flirt über schokoladenvorlieben an der supermarktkasse mich gar nicht mehr ansieht, sogar durch mein grüßen hindurchguckt, als wäre jede geste zuviel, jedes lächeln befrachtet mit dingen, die man dem lächeln nicht ansehen kann. manchmal paranoide sorge, dass mein single-dasein mir in riesigen warnbuchstaben irgendwo dranklebt, wo ich es nicht sehen kann. oder es ist bloss der normale restringierte code bei hiesigen gesellschaftlichen kontakten, die angst vor assoziativem, vor möglichkeiten und bildern, die nicht feststehen, die nichts bedeuten, das soziale kein klangteppich mit dichtem feingewebtem flor, mit farben, figuren und mit einem haufen reiner freude vor allem, sondern eine hängebrücke mit abgrund li und re. immer nur von haustür zu haustür, keine fehltritte, ach daher tragen die alle immer turnschuhe! hey, was weiß denn ich. bin etwas gelangweilt.</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-07T06:09:00Z</dc:date>
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    <title>der weg in den herbst führt mitten durch schokolade. die letzten tage ohne die kinder...</title>
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    <description>der weg in den herbst führt mitten durch schokolade. die letzten tage ohne die kinder waren voll mit aufsteigenden schmutzigen blasen, die ich nicht haben wollte, die in die nächsten monate aber nicht mehr hineinpassen werden, trauer, müdigkeit, mürber grauer kram, den man einbauen sollen könnte müssen wird in den hektischen alltag, bisschen heiße wut über meinen ort in der geschichte, ein nichtort, den ich nicht mag grade, es ist ein platz der reaktion und organisation, in dem jeder morgen mit himbeermarmelade mit einem großen weggucken bezahlt werden muss, in dem es keine blicke gibt und kein schweigen und eigentlich auch kein erkennen, ach, da könnte man ja auch rauchen wieder, oder nicht, denke ich, aber es schmeckt nicht mehr richtig, und das ärgert mich, alles mehrschichtig und übertüncht, und dieses diamantharte winzige jetzt, das wie ein käfer auf dem rücken liegt und kräfte saugt, zu nichts nutze, immer schon vorbei, vertan, und (...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nichts passiert von alleine, glauben sie mir das mal so, und außerdem zahlt man für jede erbse, und der gewinn hängt am horizont, far away, hauptsache woanders und nicht hier, und andere leute beschreiben ihn, natürlich freu ich mich dann zb über herbstmelancholie bald in den ganzen weblogs, die sätze mit blättern und kühle und dem gekippten licht, aber es ist so vollkommen egal hier, wieviel kälter der herbst wird, ich fürchte die tage nur in ihrer nackten zeitqualität, ihrer fülle an minuten und gnadenlosen linearität, die kinderlogistik, die unsicherheiten bei jobs und menschen, die müdigkeit, das verdammte alleinsein, die ganze verantwortung im umgang mit den söhnen, das ewige immer zuhören und verstehen, jede regung muss man verstehen immer, obwohl man ja so manchmal doch lieber laut schreien, aber wozu, und die irre rezeptionsfläche, die ich bieten muss, die tonnen bedürfnisse, in denen meine nicht sichtbar sein werden, in die ich meine einmimetisieren werde, eine gute pasta, heyklar, sowas reicht mir, ein whísky, ein text, ein abend mit freunden, mehr brauch ich nicht, es hat 10 tage gedauert, um das ans licht zu lassen (naja und eine kleine unterzuckerung, die macht auch immer durchlässig), jetzt sitz ich hier und muss den scheiß auch noch feiern, finally me, bevor das wieder wegrutscht, in freundliches auskommen, in gespräche über dinge, witze und oddio, dabei geht es um (...)</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-28T20:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/5073582/">
    <title>massagen, empfiehlt mein onkel h. er ist mein einziger männlicher onkel, wir haben...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/5073582/</link>
    <description>massagen, empfiehlt mein onkel h. er ist mein einziger männlicher onkel, wir haben einen gemeinsamen urgroßvater, und spricht wie der ganze familienzweig mit dem leicht verzögernden, punktierten rhythmus der siebenbürger sachsen. er hat sich in seinem leben so eine etwas verträumte eigenständigkeit bewahrt, in seinem zugang zum zeitgeschehen hat er noch immer, nach 20 jahren in bayern, den standpunkt eines emigranten, alles wirkt sonderbar, wenn er es beschreibt. in jedem unserer seltenen gespräche geht es nach dem aggiornamento irgendwann um unsere beziehungswelten, wie fast alle mitglieder unserer familie sind wir so eine art &quot;eigentlich&quot;- singles, und da gibt es ja immer etwas zu erzählen, auch wenn, wie meistens, nichts passiert. h. redet dabei nach einigen klagen über seine nachlassende attraktivität (&quot;ich muss mir jetzt was anderes einfallen lassen, und reich bin ich ja auch nicht&quot;) sehr gerne über sex, seine ansichten dabei sind von einer kindlichen unversehrtheit, aber sein erfahrungsschatz ist überraschend reich und vielseitig. &quot;ja, männer und frauen ...&quot; pflegt er langsam und genüsslich zu sagen, &quot;das ist nicht einfach in deutschland&quot;. onkel h. lebt seit einiger zeit in einer fernbeziehung und überwindet die langen phasen der einsamkeit diesmal mithilfe von massagen, &quot;ja, es funktioniert, sogar eigentlich besser als gespräche, das solltest du dir mal gönnen, eine ganzkörpermassage, da musst du dir dann einen masseur suchen, da muss man sich auch nicht ganz ausziehen.&quot; ich melde zweifel an, ob er da nicht was durcheinanderbringt mit seinen bedürfnissen, aber nein, verspannungen habe man ja sowieso immer, aber die hände einer frau würden ihm als mann &quot;einfach guttun.&quot; es folgen erzählungen über die vielen versuche, jemanden zu finden, der sein handwerk beherrscht, eine teure suche scheint das zu sein, und eine zeitintensive. ich bleibe eher reserviert am telefon (vor allem, weil er sonst beim nächsten gespräch, mit seiner großen neugierde, der ich nie vollkommen vertraue, alles genauestens wird wissen wollen), und denke bloss den freundlichen familiären standartseufzer beim onkel h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die vorstellung, mal wieder angefasst zu werden, noch dazu auf produktive weise angefasst zu werden. hat jemand vielleicht eine empfehlung für mich? um zeit zu sparen? also in berlin.</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-21T12:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hotelmama.twoday.net/stories/4960830/">
    <title>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sup&gt;Il fiore che ripete&lt;br /&gt;
dall&apos;...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/4960830/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sup&gt;Il fiore che ripete&lt;br /&gt;
dall&apos; orlo del burrato&lt;br /&gt;
non scordarti di me,&lt;br /&gt;
non ha tinte più liete né più chiare&lt;br /&gt;
dello spazio gettato tra me e te.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Montale, Le occasioni, Mottetti)&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;

es gibt ja bei abschieden so eine eigendynamik, sie sich im rituellen erschöpft und damit die gefühle bindet, für eine weile, es ist ja nicht der erste abschied gewesen, und sie beruhigen mich immer wegen ihrer menge, das viele bekannte vs das unbekannte, das nicht passiert ist. dann, nach 6 wochen, löst sich dieses konglomerat, und einzelne klare erinnerungen sind plötzlich im weg, als wimper im auge, ein blick, situationen, dein haar, irgendwelche details. ich erinnere mich zb an die unsicherheit immer wieder, und ich weiß nicht mehr genau, woher die kam, war sie eine art firnis, über den  wahrheiten, die natürlich auch nichts verändert haben, oder das wissen darüber, das es nicht hätte gehen können, sowieso nicht. wie wenig oberfläche es gibt für das ganze vielköpfige innenleben immer. not that it matters. denken, dass verarbeitung genau so und nicht anders funktioniert, als vorsichtige aneignung von erinnertem, mit leeren stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(im sand sitzen, mit steinchen spielen)</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
    <dc:subject>futilità</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Casino</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-30T10:18:00Z</dc:date>
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    <title>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sup&gt; be of love(a little)&lt;br /&gt;
More...</title>
    <link>http://hotelmama.twoday.net/stories/4793936/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sup&gt; be of love(a little)&lt;br /&gt;
More careful&lt;br /&gt;
Than of everything&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;

in alten fotos langsam nicht mehr die veränderungen sehen, sondern sich und andere wiedererkennen, weil man nach dem ganzen salat blick und lächeln von damals wiederfinden kann, von all den dingen gehen die gesichtsausdrücke ja am wenigsten verloren, die gefühle werden brüchiger und vielleicht auch zerstreuter in ihrem ballett zwischen indikativ und konjunktiv, aber natürlich bleibt der kern derselbe, in schönheit, wenn man klar geblieben ist über die jahre. es ändert sich tatsächlich nicht so viel, das meiste bleibt, eine erkenntnis, es gibt eine art faltenfreien sperrbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses bei sich sein ist schöner in den armen von jemandem, und leichter auszuhalten, hey, das hatte ich total vergessen über die jahre. hier, neulich mal wieder, in der nacht, im licht der stadt. wie immer bringt die liebe außer der liebe noch andere sachen ans licht, egal in welcher komplexen und vergänglichen form sie sich niederlässt, es gibt ja den moment, wo man wieder nur mensch ist (als mann und frau) und die möglichkeiten begreift in ihrer betörenden intensität, die klare kraft vom rausch als kommunikation und reichtum, und nicht als verlust. es geht natürlich sonst nie und nirgends um diese dinge, und auch in der nacht nur kurz, das wissen wir alle, aber es ist uns passiert, wir haben es erkannt und uns gefreut.</description>
    <dc:creator>Casino</dc:creator>
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    <title>benötigte aufräumauszeit inzwischen: 4 tage, einer davon nur für innere sammlung...</title>
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    <description>benötigte aufräumauszeit inzwischen: 4 tage, einer davon nur für innere sammlung (die äußere unordnung schafft sich ja neue strukturen, so fangen blätterstapel irgendwann an, sich nach größe zu sortieren, dunkle sachen sammeln sich im dunklen, die unordnung bringt muster, an die das hirn sich sofort gewöhnt, in dankbarkeit, sie vereint die dinge im chaos, deren existenzen sonst ohne kontakt nebeneinanderher verlaufen wären, und staub zu staub.) und dann der eine abendliche müde handgriff auf den boden, um einen schuh zurückzubringen zu den anderen schuhen.</description>
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