...

das brüchige unter den sätzen, die wie von selber so dahinziehen, hierhin und dahin, äsende viecher vor einem dämlichen sonnenuntergang aus barlicht. das eigentlich extrem brüchige, nur noch gebrochene, am rand sitzen und zusehen, wie der spalt sich auftut, und tiefer wird, unüberbrückbar, der bekannte, nicht überraschende, vorher gewusst und jetzt doch so tierisch fremde riss dazwischen. wie konnte das passieren? hast du es nicht gewusst, kind? kind, was ist los mit dir, warum zur hölle passt du nicht auf, als einzige, und nur du hättest aufpassen müssen, nicht der andere, was hat dich berührt? dein eigener dämon hat hallo gesagt, er hat gelacht dabei und war schon wieder woanders.

(bloggen, sweetheart, entschuldigung! weil man keine mails mehr schreiben wird) ist das nicht meine haut, gestiefelt, die da sitzt und zuhört und lernt und überrascht wird, tatsächlich, überrascht, weil so ist der mensch, ein hoffnungsvolles dummes tierchen.

pläsierchen, denkt es hinterher, und ich werde mir jetzt doch die fußnägel lackieren, dark red, und sommersandalen tragen.

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