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im hof vor dem kindergarten ist eine ganze backsteinwand mit efeu überwachsen, seit tagen summt diese wand diskret vor sich hin wie ein sehr großes sehr langbogiges streichinstrument, in einem tiefen, die muskeln treffenden ton. ich bin tagelang unruhig geworden beim vorbeigehen, man guckt sich um und weiß nicht, wonach, könnte ein stadtgeräusch sein, oder irgendeine andere ferne baustelle, es lässt sich nicht genau orten. ich bin dann doch mal stehengeblieben, weil das die letzten tage kindergarten sind für mich, und ich mir sowieso alles noch mal genau angucke zur zeit. und dann flirrt die ganze wand herum, man kann sie gar nicht richtig angucken, tausende von kleinen tierchen bringen die grüne wand zum flirren. so viele sind es, ein ganzes volk muss das sein, und das dauernde stimmhafte summen füllt ohren und hirn mit dieser super spezialen chill-frequenz. es sind bienen! es ist kein unfall, und die maurer sind das auch nicht. gleichzeitig weiß man, die bleiben da, die tun dir nichts, die sind da ganz richtig, wo sie sind, die viecherchen, die wollen nichts von dir.

offroad

(nach einem telefonat neulich ein sehr plötzliches nicht schon wieder-gefühl. och nöö. oh herr. lass uns frauen mit den vielen gesichtern über dem einen und mit den vielen stellen im putz, mit den verästelten geschichten, den kindern, in all unsren feinen abstellkammern, you know, jeder weiß immer, wo wir sind, wir sind hier, die ganze zeit, in unsrem wackeligen nirvana, lass uns trotzdem einfach in ruhe. wir brauchen das nicht. es braucht uns nicht.)

well man. you've got some voice.

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