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...

(...)

Used to tell my ma sometimes
When I see them ridin' blind
Gonna make me a home out in the wind
In the wind, lord in the wind
Make me a home out in the wind.

I don't like it in the wind
I go back home again
But i can't go home this a-way
This a-way, lord, lord, lord
An' i can't go home this a-way.

I was young when i left home
An' I been out a-ramblin' round
An' I never wrote a letter to my home
To my home, lord, to my home
An' I never wrote a letter to my home.

(Bob Dylan)

...

We lying by seasand, watching yellow
And the grave sea, mock who deride
Who follow the red rivers, hollow
Alcove of words out of cicada shade,
For in this yellow grave of sand and sea
A calling for colour calls with the wind
That's grave and gay as grave and sea
Sleeping on either hand.
The lunar silences, the silent tide
Lapping the still canals, the dry tide-master
Ribbed between desert and water storm,
Should cure our ills of the water
With a one-coloured calm;
The heavenly music over the sand
Sounds with the grains as they hurry
Hiding the golden mountains and mansions
Of the grave, gay, seaside land.
Bound by a sovereign strip, we lie,
Watch yellow, wish for wind to blow away
The strata of the shore and drown red rock;
But wishes breed not, neither
We can fend off rock arrival,
Lie watching yellow until the golden weather
Breaks, O my heart's blood, like a heart and hill.

(Dylan Thomas)

1.5.

Morgen ist der 1.Mai? Nee, schon wieder. Meine Kreuzberger Tage (Wrangelkiez) sind so lang her, da kann man ungehindert sentimental werden: Ein sommerheißer 1.Mai im Görlitzer Park auf einem Germanistenpicknick oder so, und drum rum tobte es, und wir blinzelten in die Sonne. Mein Fahrrad wurde zertrampelt an dem einen ersten Mai, von Bullen oder Autonomen den einen oder den anderen, wer weiß das schon noch, ich war mit Freunden in einen Hauseingang auf dem Görlitzer Platz geflüchtet, die Bewohner baten uns auf ihren Balkon und wir hatten prima Aussicht. Ich weiß nimmer, obs der 1987er (Bolle) oder ein späterer war. Vielleicht eher nach dem Unistreik, vorher kannte man ja kaum Germanisten persönlich, weil es zu viele davon gab. Einspeichen habe ich damals gelernt, als ich mit dem sehr geliebten riesigen sexy Herrenrad (ohne Schutzbleche) zur Reparaturwerkstatt im Mehringhof gepilgert bin. Inzwischen schaue ich mir den Demoverlauf immernoch genau an, und parke mein Auto woanders hin notfalls. Daran denkend habe ich mal gegoogelt, was die KPD/RZ denn so treibt zur Zeit (gar nichts), und bin dabei schon wieder auf das Nasenflötenorchester gestoßen, das Kathleen schon sehr anschaulich geschildert hatte.

Der DGB kämpft nur noch um die Würde, der Rest ist wohl schon verloren, und in Kreuzberg findet ein bestimmt lustiges WM-Testfeld statt. Nee, die haben keine anderen Sorgen. Der Erstemai ist hier übrigens zum Erwachsenwerden ein wichtiger Termin. Ein Übergangsritual mit Mutproben, Kampf und Auseinandersetzung bei Jungen zwischen 15 und 17, und so gesehen stört es auch mich schon wieder weniger als in den letzten Jahren, obwohl das Revolutionsgerede arg schräg rüberkommt, immerhin gibts keine Toten. Die verlebten 45zig- +jährigen auf diesen Demos, immer eher vorne laufend und nicht fröhlich guckend, die möchte ich am liebsten so wie sie sind auf eine Dinnerparty in einem Bobo-Haushalt mit lauter schönen Frauen beamen, nur um sie mal so richtig ans Leben zu erinnern.

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