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Das Verschwinden der Bücher. Sie rutschen hinter das Sofa, und ich erinnere mich an sie wie an Personen, an einzelne Aspekte, Stilmittel oder Figuren, nicht als Körper oder Gegenstand. An Bewegungen der Texte. Pamuks Schnee ist geschmeidig, wie in den ersten 40 Seiten der Autor unmerklich seine Position zur zentralen Figur, dem Dichter Ka, verändert, einen Abstand bekommt, Kommentator wird, dabei den auktorialen Gestus zu einer weiteren Figur verdichtet. Oder der Schnee, der unaufhörlich fällt, und der auf jeder Seite neu beschrieben wird, als wäre er nicht schon auf fast jeder vorangegangenen Seite erwähnt worden, immer wieder, so wie man bei echtem Schnee sich immer durch Fensterblicke vergewissern möchte: ja, noch immer.

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Seit ein paar Wochen beim Anblick von Karohemden immer eine kleine fremde Fußnote im Kopf. Was man so mitnimmt, Spuren mit Spuren drin. Diachron, synchron.

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Gerade eben ein besonders ausdruckstarkes Karohemd von Muttern geschenkt bekommen, orangene Holzfällerhölle, für den Großen, für die Einschulung, jetzt Ausrede bitte.

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Song von das blaue Haus, wunderschön, schon auf englisch, italienisch und deutsch gehört.

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Im SZ-Magazin erwähnt Erlinger das Potlach-Ritual, ohne irgendwas davon begriffen zu haben. Überhaupt diese Kolumne, aus der NYT geklaut, verdeutscht, moralisiert (das stelle ich mir als Reduktionsmechanismus vor, wie einkochen), trotzdem diese Beruhigung, wenn ich sie lese, ja ich würde auch so entscheiden, habe so entschieden, aber es sind immer nur wie-du-mir-so-ich-dir-Geschichten. Trotzdem ist das Erlinger -Bild ein süßes, nicht mehr das Bewerbungsfoto von früher.

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